Grenoble

v. Marseille a.d. Graffiti v.Brioni – Indian Boy
geb. 2017
Rapp-Schecke, Stockmaß: 1,69 m
Züchter: Ulfried Zinnow
Besitzer: Stefanie Christians
Decktaxe: 750 € inkl. MwSt., Frischsamenversand
Tiefgefriersperma: 900 € inkl. 7% MwSt. für 3 Besamungsportionen

 

KopfNr. 19 Grenoble
Neumünster – Trakehner Hengstmarkt 2019
Freispringen
08. November 2019
© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

 

Grenoble repräsentiert den Premierenjahrgang seines Vaters Marseille, der den Status eines umschwärmten Sympathieträgers einnimmt. Seine Auftritte anlässlich der Körung des Trakehner Hengstmarkts 2019 ließen den auffallend und hochattraktiv gezeichneten Rappschecken zu einem gefeierten Publikumsliebling avancieren. Treffend in dieser Hinsicht auch die offizielle Beschreibung der Zuchtleitung:
„Nicht nur die Farbgebung verleiht diesem sportlichen Trakehner Schecken ein besonderes Prädikat. Seine unverwechselbare Jacke knüpft an ostpreußische Traditionen an und erfüllt modernen Leistungsanspruch. Er verbindet ein unerschütterliches Interieur bei kluger Übersicht mit einem harmonischen Exterieur bei guter Oberlinie. Besondere Talente dokumentieren das Freispringen auf der Basis einer guten Galoppade gleichermaßen vielversprechend in Manier und Vermögen.“
Bereits als Fohlen begeisterte Grenoble hinsichtlich seiner strahlenden Farbgebung  – von daher propagierte er auch die Renaissance einer hippologischen Kultur.
Grenoble zählt gemeinsam mit seinem Vater Marseille zu den letzten Trägern der väterlichen Linie des auf der Grand-Prix-Bühne unter Lisa Wilcox siegreich triumphierenden Elitehengstes Friedensfürst, und zwar im Zweig des vielfachen Hunterchampions Patmos (USA). Auch von daher ist er berufen die vom Erlöschen bedrohte väterliche Linie des legendären Tempelhüter im Zweig des Poseidon zu sichern und mit neuem Leben zu erfüllen. Das Erbe des großen Friedensfürst trägt Grenoble ebenfalls über seinen mütterlichen Großvater Brioni, der zudem mit seiner Tersker Mutter Bagheerah ox auf eine der qualitätvollsten Vollblutaraberstuten der deutschen Warmblutzucht verweist.
Grenoble‘s traditionsreiche mütterliche Familie wurzelt in Gawaiten (seit 1938: Herzogsrode), Kreis Goldap, im ehemaligen Hochzuchtgebiet des Ostpreußischen Warmblutpferdes Trakehner Abstammung und erfuhr dann im Friedrich-Wilhelm-Gestüt Neustadt a. d. Dosse und im Gestüt Ganschow seine bedeutungsvollste Verbreitung und Verzweigung. Die Grenzmark-Familie zählte zu den starken Säulen der Trakehner Zucht der ehemaligen DDR und behauptet eine solche Stellung auch in der aktuellen Gegenwart.
Seine Großmutter Grandessa III firmiert als Vollschwester des ebenfalls die Scheckfarbe tragenden, gekörten Grande Couleur und führt über ihren Vater Indian Boy (ex Idalin) die selten vertretenen, im Hauptgestüt Racot wurzelnden Gene polnischen Trakehner Leistungslinien. Zur nächsten Verwandtschaft zählen die Elitestute Grande Dame, die Jahressiegerstute und Auktionsspitze Gänseblümchen, der in CIC*** erfolgreiche Glücksruf I sowie sein Vollbruder, der Trakehner Dressurpferdechampion und inzwischen auf der S-Dressurbühne erfolgreich angekommene Glücksruf II.
Enge verwandtschaftliche Bande knüpfen auch die Neustädter, Redefiner bzw. Moritzburger Landbeschäler Druse, Granat, Greif und Grenzfall, das S-Dressurpferd Gambler G, der im S-Parcours erfolgreiche Griton (SWE) sowie der Elitehengst Grossist.
Der Ausbilder Christian Baune, bei dem Grenoble die ersten Schritte in seine reiterliche Laufbahn unternahm, bringt seine Eindrücke so auf den Punkt: „Kam, sah und … entwickelt sich auf ganzer Linie! Unter dem Sattel bereitet er große Freude. Im Ganzen hat er bereits sehr viel an Kraft und Muskulatur dazugewonnen. In seinem Hengstausdruck hat er sich aufs angenehmste ausgebildet.“
In der Zusammenführung von Marseille-Prince Patmos-Patmos-Gribaldi-Donauwind und mit einer nahen Linienzucht auf den großen Friedensfürst verbindet sich in Grenoble‘s Genealogie kostbares Leistungsblut.

Text: Erhard Schulte

 

 

 

KopfNr. 19 Grenoble
Neumünster – Trakehner Hengstmarkt 2019
Pflastermusterung
07. November 2019
© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz